Wie gehen Medien mit Methoden und Ergebnissen der Marktforschung bzw. von Shopper Research um? Teilweise nicht sachlich, wenig differenziert, nicht fair. So findet sich zu der Sendung „Verführer Supermarkt“ des NDR folgender Text:
"Im Schnitt geht jeder Deutsche drei Mal in der Woche in einem der knapp 35.000 Discounter, Super- oder Verbrauchermärkte einkaufen. Dabei landen rund 70 Prozent der Waren ungeplant im Einkaufswagen, denn das Ziel der Supermärkte ist natürlich: verkaufen. Dabei wird auch getrickst - im Handel und von der Lebensmittelindustrie. Viele Verführungstricks sind nicht gesetzeswidrig. Doch das Problem für die Verbraucher ist, dass sie in der Regel nicht über ausreichend Informationen verfügen, um sich gegen die Verführung im Supermarkt zu wehren."
Wie ist das zu bewerten?
Eine erfolgreiche D2C-Marke plante den Schritt in den stationären Handel. Das bestehende Verpackungsdesign erfüllte seine Aufgabe im Online-Vertrieb hervorragend: Es war auf die digitale Customer Journey ausgerichtet und sorgte für ein stimmiges Markenerlebnis – vom Social-Media-Auftritt über den Webshop bis zum Unboxing.
Im Regal gelten aber andere Spielregeln. Hier konkurriert eine Verpackung gleichzeitig mit zahlreichen Wettbewerbern und muss innerhalb weniger Sekunden Aufmerksamkeit erzeugen, Orientierung bieten und zum Kauf motivieren.
Welche Design-Anpassungen sind notwendig, damit eine erfolgreiche D2C-Verpackung auch am Point of Sale überzeugt?
Man weiß, dass Shopping-Apps für den LEH millionenfach heruntergeladen werden. Wenig weiß man darüber, wie oft die Kunden sie beim Einkaufen nutzen, welche Funktionen sie verwenden und warum sie dies tun. Empirische Untersuchungen geben Antworten.
Zentrale Fragen:
· Wie hoch ist der Bekanntheitsgrad von Shopping-Apps im LEH, wie hoch ist der Anteil der Kunden, die sie auch nutzen?
· Welche Motive sind bei der Entscheidung für oder gegen die Nutzung einer solchen App relevant?
· Kann man anhand der Einkaufsmotive und des Funktionsumfangs der App einschätzen, ob die App künftig genutzt wird?
Theoretische Grundlage ist das erweiterte kognitive Motivationsmodell von Heckhausen.
Ein Mineralölpartner wollte verstehen, ob die aktuelle Preisstrategie für einen zentralen Impulsartikel im Tankstellen-Shop noch marktgerecht und profitoptimal ist. Konkret ging es darum:
- Wie hat sich die Preispositionierung über die Jahre entwickelt?
- Hat sich der Abstand zum LEH strukturell verändert?
- Ist der aktuelle Preis aus Profit-Sicht sinnvoll – oder wird Potenzial verschenkt?
- Wie würde sich eine alternative Preisstellung auf Umsatz und Rohertrag auswirken?
Ziel war eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Preis-Neupositionierung – inklusive Business Case.
Der Kaufbeleg ist eines der mächtigsten Marketinginstrumente, die einer Marke zur Verfügung stehen.
Kaufbelege enthalten eine Fülle wertvoller Daten über Einkaufsgewohnheiten, Produkte und Händlerinformationen und sind einer der besten Kaufnachweis-Mechanismen sowohl für einmalige Marketingaktionen als auch für fortlaufende Kundenbindungsprogramme.
Welche Kundendaten Sie von Kassenzetteln & Rechnungen erhalten können, und wie diese Ihre Marketingstrategie beeinflussen können, erfahren Sie aus der aktuellen SNIPP Infografik.