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Eine erfolgreiche D2C-Marke plante den Schritt in den stationären Handel. Das bestehende Verpackungsdesign erfüllte seine Aufgabe im Online-Vertrieb hervorragend: Es war auf die digitale Customer Journey ausgerichtet und sorgte für ein stimmiges Markenerlebnis – vom Social-Media-Auftritt über den Webshop bis zum Unboxing.
Im Regal gelten aber andere Spielregeln. Hier konkurriert eine Verpackung gleichzeitig mit zahlreichen Wettbewerbern und muss innerhalb weniger Sekunden Aufmerksamkeit erzeugen, Orientierung bieten und zum Kauf motivieren.
Welche Design-Anpassungen sind notwendig, damit eine erfolgreiche D2C-Verpackung auch am Point of Sale überzeugt?
Aufgabe
Eine erfolgreiche D2C-Marke plante den Schritt in den stationären Handel. Das bestehende Verpackungsdesign erfüllte seine Aufgabe im Online-Vertrieb hervorragend: Es war auf die digitale Customer Journey ausgerichtet und sorgte für ein stimmiges Markenerlebnis – vom Social-Media-Auftritt über den Webshop bis zum Unboxing.
Im Regal gelten aber andere Spielregeln. Hier konkurriert eine Verpackung gleichzeitig mit zahlreichen Wettbewerbern und muss innerhalb weniger Sekunden Aufmerksamkeit erzeugen, Orientierung bieten und zum Kauf motivieren.
Welche Design-Anpassungen sind notwendig, damit eine erfolgreiche D2C-Verpackung auch am Point of Sale überzeugt?
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Im Rahmen unseres Design Check-Ups haben wir das bestehende Verpackungsdesign gezielt auf seine Retail-Tauglichkeit untersucht.
- Analyse des Wettbewerbsumfeldes: Welche Marken dominieren das Regal? Wie unterscheiden sie sich hinsichtlich Farbwelt, Informationshierarchie und Markenauftritt? Welche Chancen ergeben sich für eine klare Differenzierung?
- Bewertung des Designs aus Retail-Shopper-Sicht: Fern-, Mittel- und Nahwirkung. Dabei standen insbesondere Sichtbarkeit, Orientierung und die schnelles Verständnis der wichtigsten Markenbotschaften im Fokus.
- Entwicklung konkreter Optimierungsempfehlungen:
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- Vereinfachung der Informationshierarchie für eine schnellere Orientierung am Regal
- Stärkere visuelle Inszenierung des Produkts als USP
- Erhalt der charakteristischen Farbwelt, um die Wiedererkennbarkeit der Marke sicherzustellen
- Ergänzung emotionaler Markenelemente, um Vertrauen aufzubauen und die Markenpersönlichkeit auch im stationären Handel erlebbar zu machen
So entstand ein Verpackungskonzept, das die Anforderungen des stationären Handels erfüllt, ohne die Identität der Marke zu verändern.
Die Marke konnte ihre hohe Wiedererkennbarkeit aus dem D2C-Geschäft bewahren und gleichzeitig ihre Verpackung gezielt auf die Anforderungen des stationären Handels ausrichten. Durch die klarere Informationsstruktur, eine stärkere Produktinszenierung und eine bessere Differenzierung im Wettbewerbsumfeld wurde das Design optimal auf den Einsatz am Regal vorbereitet. Distribution und Marktanteil konnten signifikant ausgebaut werden.
Der Wechsel vom Online- in den stationären Vertrieb bedeutet nicht automatisch ein komplettes Verpackungs-Redesign. Entscheidend ist vielmehr, die unterschiedlichen Anforderungen der Vertriebskanäle zu verstehen.
Während im D2C die Verpackung Teil einer längeren Customer Journey ist und vor allem das Markenerlebnis unterstützt, muss sie im stationären Handel häufig selbst den Kaufimpuls auslösen.
Wer sein Packaging erfolgreich in den Retail überführen möchte, sollte deshalb:
- das Design immer im realen Wettbewerbsumfeld bewerten,
- Informationshierarchien konsequent auf die schnelle Kaufentscheidung ausrichten,
- Sichtbarkeit und Differenzierung am Regal gezielt optimieren und
- gleichzeitig die bestehenden Stärken der Marke bewahren.
Denn ein erfolgreiches D2C-Design ist nicht automatisch ein erfolgreiches Retail-Design (und umgekehrt) – mit den richtigen Anpassungen kann es jedoch in beiden Vertriebskanälen seine volle Wirkung entfalten.