Die Preisgestaltung wird in vielen Vor-Ort-Apotheken noch sehr stiefmütterlich behandelt: Ein aktives Preismanagement findet nur selten statt, häufig wird pauschal für eine willkürlich ausgewählte Anzahl von Artikeln der Preis nach dem Prinzip "X Prozent auf diese Artikel" gesenkt. Und vor dem Hintergrund der Lieferengpässe bei Arzneimitteln stellt sich auch die Frage, wie es um die Verfügbarkeit von OTC-Arzneimitteln bei der Konkurrenz im Netz, den Versandapotheken, steht.
Bisher betreibt der Hersteller keinerlei CM. Ziel ist es, eine zum Hersteller passende CM-Strategie zu entwickeln. Diese CM-Strategie soll in Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern erarbeitet und verabschiedet werden. Mit dieser CM-Strategie ist dann klar, ob und wie der Hersteller CM betreiben will und sollte.
Im Lebensmittel-Einzelhandel werden große Warenmengen häufig auf Europaletten präsentiert - bisher jedoch ohne gezielte aufmerksamkeitsstarke Werbeansprache direkt an diesem zentralen Verkaufsplatz.
Ziel war es, ein System zu entwickeln, dass diese hochfrequentierten Flächen erstmals effektiv für Markenkommunikation nutzbar macht - flexibel, skalierbar und sowohl für analoge als auch digitale Inhalte geeignet.
Die Vorgaben waren die Erhöhung der Marken-Präsenz unter den jeweiligen Gegebenheiten des jeweiligen Stores - von Tego-Regal bis Hochregal mit verdecktem Warenlager. Zusätzlich sollten verschiedene Spielewelten emotional an den POS transportiert werden. Es wurde eine zentrale Content-Übersicht mit der Option, Content per Knopfdruck überall und pro Markt zu ändern, gewünscht.
Aufgabe ist es, eine 1:1 umsetzbare Planung pro Standort für die Pluskühlung mit annähernd 30.000 Einzelartikeln zu ermöglichen. Dabei sollen Verbraucher- und Supermärkte aus den unterschiedlichen Vertriebsformaten des Einzelhändlers in den Fokus gerückt werden, um sie mit individuellen Planogrammen zu optimieren und aktuell zu halten. Die Planung pro Standort sollte ohne Vorlagen-Planogramme durchführbar sein und in wenigen Stunden abgeschlossen werden können, damit die Ergebnisse im Erfolgsfall auf das gesamte Standortnetz ausgerollt werden können. Eine signifikant verbesserte Umsatzentwicklung von durchschnittlich sieben Prozent in den umgebauten Märkten gegenüber der Benchmark (strukturähnliche Kontrollmärkte) soll erreicht werden.
Man weiß, dass Shopping-Apps für den LEH millionenfach heruntergeladen werden. Wenig weiß man darüber, wie oft die Kunden sie beim Einkaufen nutzen, welche Funktionen sie verwenden und warum sie dies tun. Empirische Untersuchungen geben Antworten.
Zentrale Fragen:
· Wie hoch ist der Bekanntheitsgrad von Shopping-Apps im LEH, wie hoch ist der Anteil der Kunden, die sie auch nutzen?
· Welche Motive sind bei der Entscheidung für oder gegen die Nutzung einer solchen App relevant?
· Kann man anhand der Einkaufsmotive und des Funktionsumfangs der App einschätzen, ob die App künftig genutzt wird?
Theoretische Grundlage ist das erweiterte kognitive Motivationsmodell von Heckhausen.
Angefragt war eine Unterstützung am POS im Rahmen eines Launches mit Shopper-Interaktion, jedoch ohne Einsatz von Personalpromotoren. Wichtig waren ideal temperierte Produktsamples für perfekten Genussmoment, sowie die Aussteuerung und Messbarkeit der Sampling-Entnahme.
Herausforderung: Sichtbarkeit im Schokoladenregal
Ein Startup im Schokoladensegment steht vor einer besonderen Herausforderung: die Sichtbarkeit seiner Produkte im Regal. Mit nur 3-4 SKUs konkurriert das junge Unternehmen gegen eine Vielzahl etablierter Marken – und das in einem Regal, das oft von Unordnung geprägt ist.
Das Hauptproblem? Die Produkte kippen um oder sind in den Tray-Verpackungen nicht mehr sichtbar. Sobald die vorderen Artikel entnommen werden, „verschwinden“ die restlichen Packungen förmlich im "dunklen Loch" des Trays. Für den Shopper entsteht dadurch der Eindruck eines visuellen Out-of-Stock – selbst wenn die Produkte physisch noch vorhanden sind.
In einem so wettbewerbsintensiven Umfeld zählt jede Sekunde der Aufmerksamkeit. Eine fehlende Sichtbarkeit bedeutet verpasste Kaufimpulse und Umsatzverluste. Die Herausforderung ist klar: Die Marke muss Lösungen finden, um im Regal nicht nur präsent, sondern auch klar wahrnehmbar zu sein – selbst bei geringer SKU-Anzahl und chaotischen Regalsituationen.