Ein Hersteller aus der Food-Industrie möchte sein Reklamations-Management vereinfachen. Er bietet gekühlte Produkte an, so dass ein kostenloser Warenversand nicht in Frage kommt. Eine Überweisung des Kaufbetrags an den Endverbraucher schließt er ebenfalls aus, da er für seine Kunden den Aufwand so gering wie möglich halten möchte.
Ein wachsender Außendienst, ein Tablet, eine Excel-Liste – und irgendwann der Moment, in dem der Geschäftsführer nach der aktuellen Distributionslage fragt. Die Antwort: ein mühsam zusammengestellter Pivot-Bericht, der schon beim Öffnen veraltet ist.
Genau hier stand ein mittelständischer Süßwarenhersteller, bevor er GUS AIS einführte.
Viele Kanäle, kein roter Faden
Das Unternehmen hatte über die Jahre einen eigenen Außendienst aufgebaut – mit dem klaren Ziel, seine Produkte im Lebensmitteleinzelhandel optimal zu platzieren. Doch mit dem Wachstum wuchs auch die Komplexität. Was einmal überschaubar war, wurde zunehmend zur täglichen Herausforderung.
Der Außendienst arbeitete mit einem bunten Mix aus Werkzeugen: Excel-Listen auf dem Tablet, handschriftliche Notizen, E-Mails vom Key Account und Marketing, Telefonanrufe für Aktionsabwicklungen. Kurz: Es gab kein einheitliches Medium, keine gemeinsame Datenbasis – und damit auch keine verlässliche Grundlage für Entscheidungen.
Besonders schmerzhaft: Fotos vom Point of Sale landeten auf privaten Handys oder in WhatsApp-Gruppen und waren damit für das Unternehmen praktisch nicht nutzbar. Gesprächsnotizen existierten, wenn überhaupt, nur im Kopf des jeweiligen Außendienstmitarbeiters. Wer beim nächsten Besuch wissen wollte, was beim letzten Termin besprochen wurde – Fehlanzeige.
Für einen Hersteller, dessen Außendienst täglich Hunderte von Märkten betreut und dabei Distributionsquoten, Share of Shelf, Mitbewerberaktivitäten und Aktionsdurchführungen im Blick behalten muss, war das ein strukturelles Problem. Intransparenz führte zu Ineffizienz – und die Ineffizienz wurde teuer.
Ein Hersteller von veganen Produkten möchte neue Kunden für die Kategorie und seine Produkte gewinnen. Um die Zielgruppen zu begeistern, möchte er ihnen das "Produkt auf die Zunge" bringen. Hierzu werden Promotoreneinsätze in Großstädten geplant. Außerdem sollen zusätzliche Kaufanreize für eine In-Home-Verkostung ausgegeben werden.
Nur noch etwa jede zweite FMCG-Kategorie wächst – „weiter so“ reicht nicht mehr.
Unternehmen müssen sich von der eigenen Marke lösen und die Kategorie konsequent in die Zukunft denken.
Ziel ist die Entwicklung eines strategischen 3–5‑Jahres‑Fahrplans, um Rückgang bzw. Stagnation entgegenzuwirken und Wachstum gezielt zu fördern.
Dieser Case zur Category Vision ist das Ergebnis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen YouGov und plan+impuls, die unterschiedliche Perspektiven wirkungsvoll vereint.

Nutzung von Crowdsourcing zur Unterstützung des Außendienstes bei einer Erhebung von elektronischen Hausgeräten. Siemens Hausgeräte wollte wissen, wie die eigenen Kühlschränke und Waschmaschinen der Marke SIEMENS im Fachhandel präsentiert und entworfene Promotions umgesetzt werden.
Zu dem Thema "Käuferverhalten bei Out-of-Stocksituationen" werden Zahlen über Umsatzverluste bei Herstellern und Händlern kommuniziert, die teilweise wenig mit der Realität zu tun haben. Wenn Sie wissen wollen, wie Ihre Kunden auf Out-of-Stock-Situationen reagieren und warum, ist auf einige wichtige Punkte zu achten.
Händler und Hersteller stehen immer häufiger vor der Herausforderung, in der Regalplanung auf kurzfristige und teils unvorhersehbare Nachfrageänderungen schnell und effizient zu reagieren. Diese können durch geplante oder ungeplante Events, Produktneuheiten, aktuelle Shopper-Trends oder saisonale Veränderungen ausgelöst werden. Um eine flexible Reaktion auf diese dynamischen Marktanforderungen zu ermöglichen, hat Hoffrogge Software-Lösungen entwickelt, die eine anlassbezogene Aktualisierung von Planogrammen echt skalierbar machen.
Für die Marke BiFi ist der Absatzkanal Tankstelle von großer Bedeutung. Die Platzierung der Produkte ist im Tankstellenshop ein wichtiger Erfolgsfaktor, da Shopper nur kurz am POS verweilen und meist nur wenig Impulse wahrnehmen. Es geht für diese Marke primär um die Fragestellung, ob Kassenregal oder Fensterregal und wenn Kassenregal, ob man einen attraktiven Platz auf einem der oberen Böden erhält (Top Spot) oder weiter unten (Cold Spot).