Wie kann man jemandem Category Management näher bringen, der sich bislang wenig oder gar nicht damit befasst hat? Oft lauten die Antworten: Bei Category Management gehe es um die Bewirtschaftung von strategischen Geschäftsfeldern. Voraussetzung sei, dass Industrie und Handel den Prozess gemeinsam durchführen. Der Prozess habe in einer bestimmten Zahl und Abfolge von Schritten zu erfolgen.
Solche Aussagen sind wenig hilfreich, weil sie dem, worum es bei Category Management gehen sollte, inhaltlich nicht gerecht werden, sachlich problematisch sind und teilweise die Realität verfehlen.
Worum sollte es tatsächlich gehen?
Ein FMCG Hersteller wollte auf Basis einer umfassenden Effizienzstudie seiner Displays verstehen, wie die künftige Displaystrategie strukturell optimiert werden kann. Im Fokus standen folgende Fragestellungen:
- Welche Display-Konzepte liefern tatsächlich den höchsten Umsatzbeitrag?
- Welche binden Fläche und Kapital ohne ausreichend zu performen?
- Wie sollte das Portfolio künftig strukturiert werden?
- Welche Umsatz- und Effizienzpotenziale ergeben sich durch alternative Szenarien?
Ziel war eine strategische Neuausrichtung der Displayplanung – faktenbasiert, simulationsgestützt und innerhalb von Minuten.
Ein Convenience Store Händler wollte seinen Umsatz bei Impulsartikeln steigern und gleichzeitig seine Kunden begeistern und binden.
Regelmäßige Überprüfung der Filialstandards des Getränkehändlers mit Hilfe von ca. 25 Qualitätskriterien. Der Kunde wollte die eigene Service- und Dienstleistungsqualität in allen Filialen messen und im Anschluss die ermittelten Standards mit relevanten Marktbegleitern vergleichen.
Der neue Markenauftritt der Gläsernen Molkerei, einer der führenden Bio-Molkereien im Nordosten Deutschlands, vermittelt das Engagement für Transparenz, Tierwohl und Artenvielfalt auf genussvolle Art. Das Ziel war die strategische Neupositionierung und Modernisierung der Marke.
Ein Mineralbrunnen will wissen, unter welchen Voraussetzungen Kunden
1. Leistungswasser ihren Wässern aus Mineralbrunnen vorziehen,
2. den Online-Kauf von Wässern dem Kauf im stationären Einzelhandel vorziehen.
Ein Süßwarenhersteller plant die Einführung einer „echten“ Produkt-Innovation im Bereich Gesunde Riegel. Eine sichere Investitionsentscheidung für eine globale Innovation erfordert entsprechend robuste und zuverlässige Datengrundlagen (auf Basis von „echten Shopperreaktionen“) und Insights über die Potenziale nach Channels sowie für alternative Platzierungen und Preise.
Ein namhaftes Pharma-Unternehmen sucht einen Partner für POS-Optimierung, Schaffung höherer Platzierungsraten und Erhöhung der Sichtbarkeit in Apotheken. Des weiteren sollen Bestände erfasst sowie Status und Aktivitäten in den Apotheken dokumentiert werden.