Nur noch etwa jede zweite FMCG-Kategorie wächst – „weiter so“ reicht nicht mehr.
Unternehmen müssen sich von der eigenen Marke lösen und die Kategorie konsequent in die Zukunft denken.
Ziel ist die Entwicklung eines strategischen 3–5‑Jahres‑Fahrplans, um Rückgang bzw. Stagnation entgegenzuwirken und Wachstum gezielt zu fördern.
Dieser Case zur Category Vision ist das Ergebnis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen YouGov und plan+impuls, die unterschiedliche Perspektiven wirkungsvoll vereint.

Ein Food-Hersteller ist mit einer seiner Neuheiten nicht zufrieden und sucht Gründe für die geringe Shoppernachfrage. Verschiedene Hypothesen wie fehlender Brand Fit der Line-Extension, fehlende Klarheit der Positionierung sowie beim Packaging sind ebenso denkbar wie Defizite in der POS Platzierung und last but not least mögliche Barrieren im Wiederkauf (Geschmackserlebnis vs. Wettbewerbsprodukte).
Aus einer Shopper Studie heraus gab es ein neu entwickeltes Regalschema. Nun galt es, mittels Musterlayout auf Einzelartikelbasis die Umsetzbarkeit zu prüfen und das Konzept feinzutunen. Auch für den Außendienst wurde diese artikelgenaue Platzierung benötigt.
Der Hersteller verfügt weder über ein Spacemanagement-Tool noch über die nötigen Produktdaten. Auch Manpower ist knapp.
Die Situation im Damenhygiene-Regal hat sich aufgrund von neuen Segmenten und Playern stark verändert. Zudem beeinflusst der demografische Wandel die Kundenstruktur am Regal entscheidend und der Trend nach mehr Nachhaltigkeit bringt ein verändertes Kaufverhalten mit sich. Um den Handel optimal bei der Platzierung der Produkte unterstützen zu können, sollte eine aktuelle und shopperorientierte Platzierungsempfehlung entwickelt werden.
Für die Marke BiFi ist der Absatzkanal Tankstelle von großer Bedeutung. Die Platzierung der Produkte ist im Tankstellenshop ein wichtiger Erfolgsfaktor, da Shopper nur kurz am POS verweilen und meist nur wenig Impulse wahrnehmen. Es geht für diese Marke primär um die Fragestellung, ob Kassenregal oder Fensterregal und wenn Kassenregal, ob man einen attraktiven Platz auf einem der oberen Böden erhält (Top Spot) oder weiter unten (Cold Spot).
Bisher betreibt der Hersteller keinerlei CM. Ziel ist es, eine zum Hersteller passende CM-Strategie zu entwickeln. Diese CM-Strategie soll in Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern erarbeitet und verabschiedet werden. Mit dieser CM-Strategie ist dann klar, ob und wie der Hersteller CM betreiben will und sollte.
Wie kann man jemandem Category Management näher bringen, der sich bislang wenig oder gar nicht damit befasst hat? Oft lauten die Antworten: Bei Category Management gehe es um die Bewirtschaftung von strategischen Geschäftsfeldern. Voraussetzung sei, dass Industrie und Handel den Prozess gemeinsam durchführen. Der Prozess habe in einer bestimmten Zahl und Abfolge von Schritten zu erfolgen.
Solche Aussagen sind wenig hilfreich, weil sie dem, worum es bei Category Management gehen sollte, inhaltlich nicht gerecht werden, sachlich problematisch sind und teilweise die Realität verfehlen.
Worum sollte es tatsächlich gehen?
Ein marktführendes Unternehmen hat eine relativ kleine CM-Abteilung mit vielen Aufgaben, v.a. intern. In der professionellen Bearbeitung der CM-Themen werden deutliche Potenziale gesehen. Viele Aufgaben fallen dabei nicht kontinuierlich an, sondern haben eher Projektcharakter.